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Die Grabbepflanzung ergänzt den Bezug zum hier bestatteten Toten und bindet darüber hinaus das Grab in seine Umgebung ein. Wirkt schon die Grundbepflanzung des Gräberquartiers beruhigend auf die Friedhofsbesucher, so trägt eine zurückhaltende, den größeren Teil des Grabes einnehmende Bepflanzung aus bodendeckenden Gehölzen oder Stauden zur Harmonie des Gesamteindrucks bei. Eine Vielfalt unterschiedlicher, aufeinander abgestimmter Pflanzen, ermöglicht zugleich eine für die Pflanzen wichtige Anpassung an die jeweiligen Boden- und Lichtverhältnisse. Auch mit der Grabbepflanzung kann an die Toten erinnert werden, etwa durch die Verwendung von Lieblingsblumen oder durch Pflanzen, die gerade am Geburts- oder Todestag blühen. Für den Personenbezug kann in der mehrjährigen Grundbepflanzung des Grabes ein Bereich für eine Wechselbepflanzung mit einjährigen Frühjahrsblühern oder jahreszeitlichen Blumen ausgespart werden.

Eine Grabbepflanzung muss dem Sinngehalt des Grabes, das Ruhe ausstrahlen soll, entsprechen. Dazu trägt auch die Farbabstimmung sowohl der Dauer- als auch der Wechselbepflanzung bei. Die Bepflanzung soll das Grabzeichen in seiner Aussage nicht beeinträchtigen.

Bodendecker

Am Rande der Abteilung 1 werden auf Kleinflächen in der Größe von jeweils einem Quadratmeter verschiedene Bodendecker gezeigt.